"Wir sind gekommen, um ihn anzubeten."
(Mt 2,2)

Papst Johannes Paul II. 2002 auf dem XIX. Weltjugendtag in Toronto (Kanada): „In der beeindruckenden Kathedrale von Köln werden die Heiligen Drei Könige verehrt, die Weisen aus dem Morgenland, die sich vom Stern leiten ließen, der sie zu Christus führte. Euer Pilgerweg nach Köln beginnt heute. Christus erwartet euch dort zur Feier des XX. Weltjugendtags."

Wir 
wollen uns aufmachen, dem Stern zu folgen 
und beim Weltjugendtag 
in Köln 
teilzunehmen. 

Wir folgen
SEINEM 
Stern.


Der Kölner Dom mit dem Dreikönigsschrein
-- unser Ziel --

"Sie machten sich auf den Weg" (Mt 2,9)

Wie die Heiligen Drei Könige sagen auch wir: "Ich freute mich, als man mir sagte: Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern" (Psalm 122,1)

Pilgerfahrt der Ottobeurer Jugendlichen
zum Weltjugendtag nach Köln
an Mariä Himmelfahrt -- 15. August 2005

Treffpunkt am Marktplatz, Abfahrt um 11.30 Uhr


 


 


Bürgermeister Schäfer hilft P. Johannes, den Rucksack fest zuzumachen

In unserem Bus sind wir 75 Jugendliche, davon 24 aus Ottobeuren. Die anderen kommen aus Markt Rettenbach, Bad Grönenbach, Hawangen, Attenhausen und Böhen.

Alles verstaut, wir können fahren !!


Wir Ottobeurer Sternwallfahrer,
die vom 15.-21. August zum Weltjugendtag nach Köln fahren,
sind Gäste in der Pfarrei

St. Clemens in Grevenbroich-Kapellen
(einschl. St. Jakobus in Neukirchen)
14 km entfernt von Neuss am Rhein, 30 km entfernt von Köln

www.st-clemens-kapellen.de
www.jakobus-neukirchen.de
 


Nach einer gut verlaufenen Fahrt und ohne Stau erwartet uns nach unserer Ankunft im Jugendheim von St. Clemens in Kapellen erst einmal eine Brotzeit zur Stärkung. Während Pater Johannes als Gruppenleiter nach Neuss zur Registrierung gebracht wird, gehen die anderen zum Eröffnungsgottesdienst in die Pfarrkirche von St. Clemens. Gegen 22.00 Uhr werden wir auf verschiedene Gastfamilien verteilt und lernen unsere Gasteltern kennen. Wir sind in Kapellen und in Neukirchen verteilt. Um 24.00 Uhr treffen wir uns noch einmal in der Pfarrkirche zum Nachtgebet und kommen müde gegen 1.00 Uhr ins Bett. Um 7.00 Uhr heißt es aufstehen, denn um 8.30 Uhr wollen wir den neuen Tag mit dem Morgengebet in der Pfarrkirche beginnen.


Soviel zum Thema:
herzliche Begrüßung in Kapellen


Montag, 16. August --
erster Tag
 

Nach der Morgenandacht planen wir den heutigen Tag und die bevorstehende Woche.

Für heute steht auf dem Programm:
Erkundung der Stadt Neuss, wo unsere Katechesen stattfinden und Teilnahme am Eröffnungsgottesdienst in Düsseldorf mit Kardinal Lehmann in der LTU-Arena.


Gruppenfoto in Neuss (Fussgängerzone)

Nachdem wir die Stadt besichtigt, das Quirinus-Münster besucht und die Eisdiele ROMA entdeckt haben, fuhren wir zur Eissporthalle Neuss, wo wir erstmals zu Mittag aßen. 6 Personen bildeten eine Gruppe. Es scheint zu schmecken, wie man sieht.

Dann ging es Richtung Düsseldorf mit dem Zug. Auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof wollten anscheinend noch mehr Leute zur LTU-Arena. Ganz schön was los.

Für die wenigen Stationen in der Straßenbahn brauchten wir 1 1/2 Stunden vom Hauptbahnhof zum Stadion. -- Beim Weltjugendtag läufen die Uhren etwas langsamer, was wir noch oft bemerken sollten.

Glück gehabt !
Beim Passieren der Kontrollen war P. Johannes als Letzter der Gruppe noch draußen (dass keiner verloren geht). Da sagte die Leiterin der Kontrollen plötzlich: "Das Stadion ist voll. Stopp. Keinen mehr einlassen. Zumachen." Nur durch einen Spurt gelang es P. Johannes, auch noch hinein zu kommen. Von drinnen schauten wir dann etwas mitleidig auf die draußen.


Mehrere tausend Jugendliche mußten draußen bleiben


Geschafft! Fast unter der Decke hatten wir einen Platz ergattert und einen guten Überblick.


Die Böhener waren auch bei uns.

Um 17.00 Uhr begann der Eröffnungsgottesdienst
mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Karl Kardinal Lehmann

51.000 Jugendliche sind im Stadion


 

Nach dem Eröffnungsgottesdienst wurde die Bühne umgebaut und es begann ein Jugendfestival mit viel Musik, darunter "De Höhner", dem Syphonischen Orchester Köln und anderen. Nach 20.00 Uhr besuchte uns Kardinal Joachim Meisner, der Erzbischof von Köln und begrüßte uns zum Weltjugendtag.


 

Nach dem Festival mußten wir nur noch zurück. Mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof Düsseldorf, von dort mit dem Zug direkt nach Grevenbroich-Kapellen. Nach 2 Stunden hatten wir es geschafft und waren pünktlich zum Abendgebet um 24.00 Uhr in der Pfarrkirche in Kapellen. Gegen 1.00 Uhr waren wir nach einem anstrengenden Tag endlich im Bett.

Nachdem die Jugendlichen aus Güterloh ausgestiegen waren, war etwas mehr Platz.


 


Ottobeurer Pfadfinder
auf dem Weltjugendtag

Los ging es schon Sonntag, 14. August, erstes Ziel:
das große Pfadfinder-Lage am Rhein in Düsseldorf

Düsseldorf am Rhein

Unten das RheinEnergieStadion in Köln

Höhepunkt der Wallfahrt:
der Kölner Dom mit dem Schrein der Heiligen Drei Könige


 


Domwallfahrt nach Köln
Mittwoch, 17. August 2005

Für den Weltjugendtag sind für uns drei Katechesen geplant. Von den drei Katechesen ist die Domwallfahrt eine besondere. Hier können wir den christlichen Pilgergedanken kennen lernen und das Weltjugendtagsmotto vertiefen. Auf dieser Wallfahrtskatechese können wir mit den Heiligen Drei Königen dem Stern folgen, um mit den Zeugen des Glaubens Christus zu suchen und IHN zu finden. Dabei werden wir den Kölner Dom erleben, der mit seiner „heiligen Atmosphäre“ und dem Schrein der heiligen drei Könige zum Staunen einlädt. Auf dem Roncalliplatz vor dem Dom wird die Dombaugeschichte dargestellt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Kölner Doms werden hier erlebbar. Abschluß der Domwallfahrt ist die internationale Messe auf der anderen Rheinseite im "Tanzbrunnen". Dort, wo die Wallfahrt endet, findet die Wallfahrtsmesse statt. Unsere Wallfahrtszeit ist Mittwoch, 17. August um 12.30 Uhr. Die Wallfahrt beginnt am Rheinufer an der „Bastei.“


Am Nachmittag beobachten wir vom anderen Rheinufer aus, wie unsere Schweizer Freunde gegen 16.00 Uhr an der Bastei mit ihrer Domwallfahrt beginnen, wo wir um 12.30 Uhr waren.

Wir beginnen mit Psalm 122:
"Ich freute mich, als man mir sagte:
Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern."


Der Beginn des Pilgerweges an der Bastei
 


 
 

Der Pilgerweg am Rhein entlang war sehr schön gestaltet und lud ein zum Beten. In regelmäßigen Abständen waren Tore aufgestellt, worauf Aussagen und Sinnsprüche von Heiligen zu lesen waren. -- Wäre mehr Zeit gewesen in diesen Tagen, hätte der Berichterstatter den Pilgerweg gerne noch ein zweites Mal begangen. Ein wirkliches Erlebnis.


 


 


 


 


Vom Rhein (scheint hinter den Bäumen durch) ziehen wir zum Kölner Dom hinauf.
Zwei Tage später wird Papst Benedikt XVI., wenn er mit dem Schiff kommt, denselben Weg zum Dom hinauf nehmen.


 


 

Herzlich willkommen am Ziel:
dem Kölner Dom
mit dem Dreikönigsschrein


Wir schlängeln uns zum Eingang des Domes vor
(15.000 Pilger pro Stunde)

Vor dem Dom sind bereits viele viele Pilger,
die in den Dom eintreten möchten.

Es herrscht eine fröhliche Stimmung


Ein Pilger

Gegenüber zum Dom zwei große Portraits von
Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.

Wir nähern uns dem Portal des Kölner Domes.
In der Stunde betreten ca. 15.000 Pilger den Dom.

Hallo, who are you? We come from Nigeria in Africa.
Nice to meet you.

Wir betreten den Kölner Dom.


 


 

Durch den Kapellenkranz ziehen wir im Dom um den Chor herum, wo der Schrein der Heiligen Drei Könige steht.


 


 


 


 


 

Wir verlassen den Dom nach etwa 15 Minuten auf der Ostseite, nachdem wir uns den offiziellen WJT-Button besorgt haben, mit dem wir jedem zeigen können, dass wir zur Wallfahrt im Dom waren.

Foto des WJT-Button für die Domwallfahrer ist leider nicht besser geworden.
Aber man erkennt den Stern in der Mitte:
Venimus adorare eum -- Wir sind gekommen, IHN anzubeten.
 

Kaum sind wir aus dem Dom draußen, geht die Wallfahrt weiter, hinüber über das Bahngleis auf die andere Rheinseite, wo wir zum Abschluß an der heiligen Messe teilnehmen.


 


 


 


 


Gruppenfoto (Detail)

Auf dem Hochhaus schön groß der Stern aus dem WJT-Logo


 


 


Der Blick zurück -- nicht nur Freude über den Glauben, sondern auch eine Freude für die Augen.


 


Erste kurze Rast und Suche nach den verlorenen "Schafen"

Mittagspause am Rhein, etwa gegenüber von St. Kunibert

 


 


 


 


 

C'est pas vrai! Les Francais d'Ottobeuren.
Immer wieder treffen wir auf französische Jugendliche, die bei uns in Ottobeuren zu Gast waren. Es herrscht eine große Freude über das unvermutete Wiedersehen. Die Jugendlichen schwärmen von Ottobeuren. Zum Glück hat P. Johannes noch genügend Halsbänder mit Ottobeurer Aufschrift im Rucksack, die er verteilen kann.

Au revoir -- Auf Wiedersehen !!


 


Nun müssen wir, frisch gestärkt,
aber selbst auch wieder weiter.

Wallfahrts- und Pilgergottesdienst am "Tanzbrunnen"

Jugendliche aus allen Nationen
 


 
 


 


Eine Gruppe kam in Verkleidung der Heiligen Drei Könige, mit Stern


 


 


Welch schöner Zufall, auch unsere Schweizer Gäste
finden sich bei der Domwallfahrt zum Gottesdienst ein. Grüezi!


Bummel durch Köln


 


Nach dem Gottesdienst ist freie Zeit zum Bummeln in Köln,
Treffpunkt um 21.00 Uhr am Hauptbahnhof zur Heimfahrt.
Oben eine Gruppe aus dem Irak am Rheinufer, die sich gerade für ein Foto aufstellt.


Auf einer Wiese in der Kölner Altstadt wieder eine Gruppe Franzosen,
die sich über das unvermutete Wiedersehen freut.


In der berühmten Kirche St. Martin ist das Zentrum der Benediktiner. 120 Benediktiner und Benediktinerinnen aus aller Welt gestalten die Gottesdienste und stehen bereit zum Gespräch. Auch Br. Samuel aus Jerusalem/Tabgha ist dabei.

Um 21.00 Uhr ist Treffpunkt am Kölner Hauptbahnhof.
Hups -- hier ist ja ganz schön was los.
Wie soll man da die Ottobeurer finden?


 

Kein Problem - das Ottobeurer Schild sticht überall heraus.
Hier sind wir alle zur Stelle.

Nun müssen wir nur noch den Heimweg nach Kapellen finden.

Zwei Stunden später haben wir es geschafft.
Im Jugendheim in St. Clemens Kapellen ist richtig was los.
Herzlich willkommen !!
Wir freuen uns über ein solch tolle Aufnahme.
Jetzt feiern wir auch mit.


 


Pastor Heinz Theo Lorenz und Herr Broekmann, der unsere Registrierung in Neuss so hervorragend organisiert hat, sind zufrieden. Da darf man auch mit einem "Kölsch" anstoßen.

Ein Festzelt wurde eigens aufgestellt.


 

Nach einem langen, ereignisreichen und anstrengenden Tag dankten wir Gott im Nachtgebet um 24.00 Uhr in der Kirche von Kapellen und waren dann gegen 1.00 Uhr im Bett. Nun hieß es: schnell schlafen, um 7.00 Uhr war ja die Nacht wieder zu Ende.


Wallfahrts-Katechese
Donnerstag, 18. August 2005

Nach der Morgenandacht um 8.30 Uhr in St. Clemens in Kapellen zogen wir los in Richtung Eissporthalle Neuss: zunächst eine Station mit dem Zug nach Holzheim, dann die Bushaltestelle suchen (war um die Ecke), dann hoffen, dass der Bus nicht überfüllt ist und wir auf den nächsten warten müssen.


Bushaltestelle in Holzheim

In der Eissporthalle erwartete uns heute die erste Katechese mit dem Weihbischof von Basel, Martin Gächter. Er sprach über das Thema: "Die Bedeutung der Eucharistie für unseren Alltag." Jugendgerecht versuchte er aufzuweisen, wie vielfältig und auseinanderdriftend unsere Welt ist. Jesus stiftet eine Einheit unter den Menschen, indem er sie zusammenruft, sie versammelt und sich dabei ihnen schenkt. Darin sieht er das Geheimnis der Eucharistie und die Bedeutung für unser alltägliches Leben. Nach der Katechese war Beichtmöglichkeit und anschließend feierten wir mit geschätzten 2000 Jugendlichen eine Eucharistiefeier, die Weihbischof Gächter leitete.


Nach dem gemeinsamen Mittagessen an der Eissporthalle (das WJT-Essen war ganz gut), trennten wir uns in verschiedene Gruppen. Die einen wollten nach Düsseldorf, die anderen, die sich nicht vor der "Masse" (Jugendlicher) fürchtete, fuhr mit P. Johannes nach Köln, wo heute der Papst erwartet wird.

Wir fuhren mit dem Zug nach Köln-Deutz, wo schon Tausende Jugendliche auf den Papst warteten. Jetzt war es etwa 14.00 Uhr, der Papst wurde gegen 17.00 Uhr erwartet. Wir wollten die Atmosphäre und das Flair erleben und liefen zum Rheinufer.


 


 


 

Be-nedetto !! - !!!   Be-nedetto !! - !!!


Wer findet Stefanie Gebele auf dem Bild?


 


Das Rheinufer von der Straßenbahn aus fotografiert.


Die andere Rheinseite, an der Papst Benedikt XVI. anlegen und zum Dom pilgern wird.


 


Unsere Gruppe entschied sich, nachdem wir die Massen am Rheinufer gesehen hatten, dass wir uns Rheinenergiestadion (1. FC Köln) fahren und dort auf Großleinwänden die Übertragung anschauen. Und wen wir dort wieder alle getroffen haben ?!?!?! Zum Beispiel einige Schweizer Freunde.


P. Bruno und P. Johannes verfolgen die Papst-Übertragung
und das Jugendfestival im RheinEnergieStadion

Nach der Willkommensfeier für den Papst wurde im Stadion ein großes Jugendfestival mit bekannten internationalen Bands gefeiert. Die Stadion-Mitarbeiter, mit denen P. Johannes sprach, waren (im Vergleich zu anderen Veranstaltungen im Stadion) ganz begeistert von den Weltjugendtagsveranstaltungen.

Hier is' ja ganz schön was los.


In der Mitte asiatischer Trommelzauber

Nach dem erlebnisreichen Tag kamen wir müde, aber glücklich, in St. Clemens - Kapellen an. Gegen 1.00 Uhr waren wir im Bett. Langsam merkte man die Kondition.
 


Zweite Katechese,
Audienz und Kreuzweg
Freitag, 19. August 2005

Während die Gruppe zum zweiten Mal in die Eissporthalle nach Neuss fuhr und dort an der Katechese des Rottenburg-Stuttgarter Bischofs Dr. Gebhard Fürst teilnahm, fuhr P. Johannes nach Köln zur Papst-Audienz. Es war ein Anliegen des Papstes, den Priesternachwuchs, die Priesterseminaristen und Ordensstudenten mit ihren ausbildenden Priestern zu treffen. Die Audienz wurde in der Kirche St. Pantaleon angesetzt. Bis es Zeit zum Einlaß war, schlenderte P. Johannes am Erzbischöflichen Priesterseminar (und Bischofshaus) vorbei, wo Papst Benedikt XVI. während seines Kölnaufenthaltes wohnte (man siehe nur die Bewachung). Die Statue der heiligen Edith Stein ging dabei fast unter.


 

Auf dem Weg nach St. Pantaleon wurde rasch die Straße gesperrt mit der Ankündigung der Polizei, in 15 Minuten käme der Papst vorbei. Man glaubt es kaum, wie schnell sich die Nachricht herumspricht und immer mehr Menschen den Straßenrand säumen. 15 Minuten warten und in wenigen Sekunden war der Papst vorbei (bei über 100 km/h). Er fuhr in die Kölner Synagoge.


Polizeieskorte


In einem der rasenden Mercedes sitzt Papst Benedikt XVI.


Schlangestehen vor dem Einlaß in den Bereich von St. Pantaleon.
Höchste Sicherheitskontrollen.
Sogar das angelieferte Essen wurde von Polizeihunden untersucht (nur mit der Nase).


St. Pantaleon


In der Kirche warteten geschätzte 300 ausbildende Priester, Bischöfe, Kardinäle.
Im Hof gleich neben der Kirche warteten 4500 Seminaristen aus 88 Nationen auf den Papst.

Als die Länder aufgerufen wurden, aus denen die anwesenden Priester kommen, gab es zum Beispiel bei China oder Kuba lauten Beifall. Die Mitbrüder aus diesen Ländern gingen gestärkt in ihr Land zurück unter dem Eindruck der Gemeinschaft in der St.-Pantaleons-Kirche.

Der Papst kommt !!
Da gab es kein Halten mehr und alle stürmten zum Mittelgang.

Auf dem Monitor konnte man genau sehen,
wo Papst Benedikt jetzt war -- nur wenige Meter entfernt.

Der Vorderste stand an der Absperrung, der Zweite stieg auf die Kniebank, der Dritte auf die Sitzbank, der Vierte schließlich auf die Bank. Papst Benedikt "bewegt" seine Priester.

Papst Benedikt XVI. geht zunächst in den Chor der Kirche und kommt dann am Altar vorbei durch den Mittelgang der Kirche zum Ausgang nach hinten.

Es lebe der Heilige Vater !! Papst Benedikt XVI.


Papst Benedikt XVI., begleitet von Kardinal Meisner u.a.
 

Wo kommt er ?


Der Kreuzweg
von Hülchrath über Langwaden nach Kapellen
Freitag 18.00 Uhr

In seiner Botschaft zum XX. Weltjugendtag 2005 schreibt Papst Johannes Paul II.: "Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter" (Mt 2,11). Nichts Außergewöhnliches auf den ersten Blick. Dieses Kind jedoch ist anders als alle anderen: Es ist der eingeborene Sohn Gottes, der sich seiner Herrlichkeit entäußert hat (vgl. Phil 2,7) und auf die Erde kam, um am Kreuz zu sterben. Er kam zu uns herab und wurde arm, um uns die göttliche Herrlichkeit zu offenbaren, die wir einst im Himmel, unserer himmlischen Heimat, vollkommen schauen werden. In seiner Armut kam er, um den Sündern die Erlösung anzubieten.
Wir betrachten den Kreuzweg Jesu, angeregt durch Bilder, die auf zweifache Weise den Leidensweg Jesu darstellen; in seinem irdischen Leben und in den Menschen unserer Tage. Wir beten und danken Gott für seine "so engegenkommende Güte" (Johannes Paul II.).


 

Trotz des Regens und des Umweges kamen alle glücklich ans Ziel.


Die Ottobeurer Teilnehmer


Vergrößerung


Pilger mit Hut -- den kennen wir doch von Köln
 

Während des Kreuzweges


 


 


 


 


 


Abschlußabend in St. Clemens - Kapellen

Die meisten fuhren nach der Katechese nach Neuss (Eisdiele ROMA) oder nach Düsseldorf. Am Abend nahmen sie am Kreuzweg von Hülchrath nach Kapellen teil und blieben dann in Kapellen, wo an der Schule ein großes Jugendfest als Abschlußabend von den Gastpfarreien vorbereitet wurde. Mit großer Mühe wurde ein tolles Fest organisiert und ausgerichtet. Als P. Johannes zurückkam, war die Stimmung "am Kochen" (wie man sieht). Mehr als in der Masse in Köln war eine richtige Begegnung mit anderen Jugendlichen hier in Kapellen möglich. Deshalb bevorzugten einige von uns den kleineren Rahmen von Kapellen, als die Massenveranstaltungen in Köln. Die Pfarreien haben uns herzlich aufgenommen und hoffentlich haben sie unsere große Dankbarkeit gespürt.


 


 


 


 


 
 


 


Abschlußgottesdienst in St. Clemens
am Samstag, 20. August 2005

Alle Gäste, die in den Pfarreien Kapellen, Neukirchen, Hülchrath und Wevelinghoven untergebracht waren, trafen sich mit den Pfarrangehörigen um 10.00 Uhr zum Abschlußgottesdienst in St. Clemens.


Pfr. Lorenz freut sich über die vielen Jugendlichen

Ein Name fiel in diesen Tagen immer wieder: Pia Schmitz.
Sie hatte die Hauptverantwortung der Organisation.
Alles klappte hervorragend und wir als Gäste haben uns in Kapellen sehr wohl gefühlt.
Pia Schmitz und allen Helfern und Gastfamilien sagen wir Ottobeurer herzlich:
Vergelt's Gott !!


In unser aller Namen bedankt sich Pfr. Lorenz bei Pia Schmitz.
 

Die musikalische Gestaltung lag in Händen des Regenbogenchores von St. Clemens. Einige amerikanische Jugendliche waren so begeistert, dass sie mit dem Chor gleich mitsingen wollten.

Der Regenbogenchor -- voll im Einsatz.


 

Nach dem Gottesdienst hieß es Abschied zu nehmen von St. Clemens.

Z.B. vom Ehepaar Baum, wo Peter und P. Johannes gewohnt haben und herzlichst aufgenommen worden waren.


Der Weg zum Marienfeld

Nach dem Abschied in St. Clemens mußten wir unser Gepäck nehmen und auf dem Bahnhof einen Zug in Richtung Horrem nehmen, wo der Marsch auf das Marienfeld (ca. 5 km) beginnen sollte.
 

Manch einer wäre ja lieber auf dem Bahnhofsgleis geblieben ....


 

Aber alle Züge waren rammel voll. Fünf oder sechs Züge in zwei Stunden mußten wir an uns vorbei fahren lassen, bis uns die Idee kam, in die andere Richtung zu fahren. So setzten wir uns in den Zug nach Düsseldorf, wo dieser wendete, doch wir konnten sitzen bleiben. Besser lang im Warmen gesessen als auf dem kalten Bahnhof gewartet.

Unterwegs sahen wir vom Zug aus die riesigen Bagger im Kohletagebau.


 

In Horrem Bf angekommen, ging unser Fußmarsch los. Vor uns waren schon Tausende, zu uns stießen Hunderte, da konnten wir den Weg ja nicht verfehlen.


 


 

Auf dem Weg zum Marienfeld (zwischen Frechen und Kerpen)

In der Ferne sieht man schon die "Altarwolke"
 


 


 
 

Die "Altarwolke" naht.

Wir haben das Marienfeld erreicht.

Unser Sektor C 14 war schon längst besetzt. Für was brauchten wir da eigentlich Karten ?! Aber das machte nichts, weil in in F ein schönes Plätzchen gefunden haben. Vom Altarhügel genauso weit weg, aber wir hatten mehr Platz für uns und die WCs waren nicht so überlaufen (stellenweise mußte man 90 min. anstehen). Wir waren gut versorgt.


 

Die nächtliche Vigilfeier mit dem Papst.


 

Papst Benedikt XVI.


Nach einer guten Nacht auf dem Marienfeld (wir schliefen in dieser Nacht am längsten in dieser Woche), feierten wir am Sonntag Morgen mit Papst Benedikt XVI. und 1,1 Mio. Jugendlichen auf dem Marienfeld die heilige Messe. Nach dem Gottesdienst sandte uns der Papst als Zeugen des Glaubens und als Botschafter Christi aus und wir machten uns auf.
Bis zum Bus waren 16 km zu Fuß zurückzulegen (mit vollem Gepäck). Eine große Strapaze, die wir aber alle gut überstanden haben. Um 18.30 Uhr konnte der Bus bei Kerpen starten, gegen 1.15 Uhr kamen wir glücklich in Ottobeuren an. Möge der Weltjugendtag noch lange und intensiv auf unseren Alltag ausstrahlen.
 


Unser herzlicher Dank
sei an dieser Stelle noch einmal aufgeführt:

Pfr. Lorenz und Frau Pia Schmitz
stellvertretend
für alle Gastfamilien und Helfer,
die uns den unvergeßlichen Aufenthalt in
St. Clemens Kapellen ermöglicht haben.

DANKE !!